DAda daDA DAdA!

= poetische, musikalische und andere dadaistische An- und Zumutungen mit dem terzetto wortuoso

Die 1916 im Zürcher Cabaret Voltaire von den Dadaisten losgetretene Kunstrevolte übt auch heute noch eine ausgesprochen befreiende Wirkung auf Gehirn und Gemüt aus!

Denn: "DaDa ist schön wie die Nacht, die den jungen Tag in ihren Armen wiegt."   (Hans Arp)

Die Beweisführung hierzu übernimmt das terzetto wortuoso: die Schauspielerin und Sängerin Astrid Haag und die Musiker Katharina und Christian Schmitt-Engelstadt.

Die Ausführenden und ihre Hilfsmittel:

Astrid Haag  Stimmband, Urlaubstüte

Katharina Schmitt-Engelstadt  Blechnotenständer, DADA-Journal, Metronom, Pauke, Schwimmflügel, Stimmband, Violoncello

Christian Schmitt-Engelstadt  Feldharmonium, Klavier, Metronom, Schwimmflügel, Stimmband, Trillerpfeife, Trompete

 

"Erste Handlung von Astrid Haag: Sie reißt Löcher in ein großes Stück Packpapier, steckt die Arme durch, verschließt das Kostüm mit Klebeband und setzt einen spitzen hohen Hut auf, so wie einst Hugo Ball, als er mit seinem ersten Lautgedicht als „magischer Bischof“ im Cabaret Voltaire auftrat. Derart ausgestattet, verkündet sie die programmatische Definition von Johannes Baader: "Ein Dadaist ist ein Mensch, der das Leben in allen seinen unübersehbaren Gestalten liebt und der weiß und sagt: Nicht allein hier, sondern auch da, da, da ist das Leben!“ (…) „Was Kunst ist, wissen Sie doch ebenso gut wie ich“, zitiert Haag den Dresdener Dada-Künstler Kurt Schwitters: „Es ist nichts weiter als Rhythmus." …) Dieser Abend ist ein funkelndes Kunstwerk aus rhythmischem Spiel mit unterschiedlichen Mitteln. So wie man sich im Cabaret Voltaire nicht scheute, den Widersinn auch körperlich auszudrücken, so bewegt sich Astrid Haag wie die mechanische Puppe Olimpia, kriecht auch mal auf dem Boden oder friert die Bewegung ein, während Christian Schmitt lautlos Klavier spielt.
Zu Hugo Balls berühmter „Karawane“ ziehen die Drei mit Trommel und Tröte durch den Saal und Astrid Haag spricht mit bemerkenswertem Ausdruck die sinnentleerten Buchstabenfolgen, wie sie überhaupt all diese Gedichte und Verlautbarungen mit Stimmung und Leben erfüllt. Besonders gelungen: „L’admiral cherche une maison ŕ louer“, drei unterschiedliche Texte, von den drei Künstlern gleichzeitig gesprochen. Katharina Schmitt (Cello) und Christian Schmitt (Klavier) beweisen an diesem Abend ihre komischen und rezitatorischen Talente, vor allem aber sind sie immer wieder mit Werken von Erwin Schulhoff zu hören. Das ist eine ganz lebendige, mitreißende Musik, oft auch mit schrägen Untertönen, die die Cellistin und der Pianist mit bezaubernder Leichtigkeit intonieren. Toller Abschluss: „What a b what a b what a beauty“ von Schwitters, gesungen und gehaucht von Astrid Haag. Der Beifall ist zu Recht begeistert (…) Rhein-Main-Presse

Astrid Haag leidet chronisch an künstlerischer Vielseitigkeit und hüpft gerade deshalb mühelos und munter von einer Sparte zur andern - ob die nun Schauspiel, Chanson, Pantomime oder Sprechen heißt. Und da hat man sie noch nicht als Clown erlebt...      
www.astridhaag.de

 

 

Katharina Schmitt-Engelstadt hat ihrem Cello schon so manch Unerhörtes abgerungen. Die Multi-Instrumentalistin und Sprach-Schöpferin mag redende Töne und klingende Wörter. Auch darum ist sie in diesem ungehörigen Programm so richtig dadaheim!

Christian Schmitt-Engelstadt ist notorischer Noten-Artist und nimmt gerne mal den Notausgang zum Seitenpfad (manchmal ist eben der Umweg das Ziel!). Hier wandelt er auf den (Ton-)Spuren daueraktueller dadaistischer Dissidenten von damals.

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