Probebühne

Probebühne: Die eine Chance üben

"Zu Hause ging's noch": Oft ging es auch zu Hause nicht beim erstenmal.  Also üben wir, nur eine Chance zu haben. (einmal spielen zu einem festgelegten Zeitpunkt/einem netten Menschen vorspielen/aufnehmen/...)
Hier kommt es darauf an, durchzukommen, eventuell souverän zu pfuschen - und dann mit den gewonnen Erkenntnissen zurück ins Labor zu gehen - oder in die Turnhalle, wenn es um grundsätzliche Fertigkeiten jenseits von konkreten Musikstücken geht.

 

Kur für die "schwere Stelle":.....

 

in zwei extremen Tempi spielen

 

auf Körperteile achten, die man eigentlich nicht braucht (latente Verspannungen erfühlen)

 

Assoziation finden; die Geschichte dazu

 

Kaltstarts (mental und "echt")

 

Betriebstemperatur checken (kann ich auch spielen, wenn ich zu lahm oder übernervös oder... bin?)

 

die technische Keimzelle finden, langsam aufbauen

 

rückwärts spielen

 

transponieren

 

loslassen (entscheiden, wann man alles für sie getan hat)

Hier ist auch der Ort für Tun-als-ob: Spiele wie die oder jene andre Person, spiele wie ganz du selbst. 

Teste Bilder: Im Aquarium, in der SAP-Arena, im kleinsten Kämmerchen einer Almhütte, bei Freunden im Kaminzimmer. Setze in deiner Vorstellung Menschen ins Publikum, die du magst/nicht magst/respektierst/fürchtest/beeindrucken möchtest/deren Herz du erweichen willst/denen du immer schon mal was Wichtiges sagen wolltest...

Teste deine Geschichten im Kopf.

©2026 by Katharina & Christian Schmitt-Engelstadt. Alle Rechte vorbehalten.

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