Turnhalle

Hier trainieren wir alles (ohne Noten), was wir noch nicht (gut genug) können...

Hier bereiten wir uns für unsere Lieblingsstücke vor und für alle Projekte, von denen wir träumen...

Auf dieser Seite gibt es nur ein paar Tipps, für die umfassende Cellotechnik muss man schon in die Musikschule kommen, denn das ist bekanntlich der Ort, wo sich die Zauberer wirklich in die karten schauen lassen...

Tonmaterial: Wir lernen das Instrument kennen

 

Relativ: Mit Bezug zu einem Grundton: alle Tonvorräte mit unterschiedlichen Intervallen (die wir also hauptsächlich an ihrer Intervallfolge erkennen und weniger an ihrer absoluten Tonhöhe), z.B. alle Modi, Dur, moll- Tonleitern und -Drei-/Vierklänge etc.

Die Frage dazu ist: Welcher (bzw. der wievielte) Ton ist das in Bezug auf...?

 

Absolut: Ohne Bezug zu einem Grundton: alle Tonvorräte mit gleichen Intervallen (die wir an ihrer absoluten Tonhöhe hörend und eventuell auch sehend (Stelle auf dem Griffbrett) erkennen), z.B. Chromatik, Ganztonleiter, übermäßige und verminderte Akkorde, und andere gestapelte gleiche Intervalle

Die Frage dazu ist: Wo ist auf dem Cello der Ton....?

Bogen: Das ist der vielleicht wichtigste Teil des Cellospiels, denn dort, wo der Bogen die Saite berührt, entsteht der Ton.

Zum guten Bogengriff führen viele Wege, und keiner davon ist alleinseligmachend. Einige davon sind folgende:

 

Rechte Hand als Teller, Handfläche nach oben, Finger öffnen (auffächern). Bogen am Schwerpunkt hineinlegen, ausbalancieren. Daumen findet durch hin und weg-Bewegung seinen Platz. Alles rund! Dann in Fackelhaltung (Bogen senkrecht) drehen. Entweder weiter am Schwerpunkt halten, oder Hand an den Frosch gleiten lassen.

 

Faust-Griff - bis man gerade streichen kann auf allen Saiten (hat selbst der große Piatigorsky gemacht, im Notfall!)

Bogengriff mit Daumen ganz unten - Ziel: mehr Hand am Bogen, mehr Bogen in der Hand.

 

Wäschestange: Rechte Hand wird über den Frosch gehängt (tiefes Handgelenk), Daumen auspendeln, dann Platz finden, wohin der Daumen von selbst fällt.

 

Greifvogel: Bogen auf die Saite, mit der linken Hand halten, von oben fassen.

Mit beiden Händen streichen, Blcik in den Spiegel - wenn's läuft, die linke Hand loslassen.

 

Bogengriff aufbauen, Fackelhaltung, durchgleiten lassen mit vielen Stopps ("Aufzug").

 

Hier geht's zum Ausprobieren!

 

Und dann geht's los:

Leere Saiten streichen ist nicht so langweilig wie es klingt. Probiert alle Kombinationen in jedem Tempo und in 

jeder Strichart aus!

 

Übrigens: Alle Übungen sind Musik und müssen auch so klingen! 

 

Und wenn man nur 15 Sekunden Zeit zum Üben hat? Hier kommen die Mini-Etüden mit Inspirationscollies.

Hier geht es zu einem längeren Text über das unmögliche Instrument Cello!

 

 

 

 

 

 

Übrigens....Aufgaben des linken Daumens: Spielfinger/Opponens/Gegen-Drücker/Halbes O mit dem Spielfinger/Transporter/Lagenwechsler/Entspanner/Drehpunkt/Stabilisator. 

 

Macht doch mal bei ein paar Tönen eine LinkerDaumenAufgabenAnalyse!

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